Heimniederlage der A gegen Sturm Graz

Drei Weitschüsse schlagen ein: bei 0:4 gegen Sturm unter Wert geschlagen

Dreimal schlugen Weitschüsse von Sturm Graz im Netz ein – erst das Tor zum 0:4-Endstand erzielten die Gäste bei deren Sieg in Linz von innerhalb des Strafraums. „Ein extrem ärgerliches Ergebnis, weil wir nicht so schlecht waren, wie das Ergebnis aussagt“, war Trainer Martin Hofer nach dem Spiel der Planet Pure Bundesliga enttäuscht: „Dass wir uns daheim, auf unserem kleinen Platz, von Sturm aus kontern lassen, darf eigentlich nicht sein!“

In den ersten 20 Minuten zeigte Kleinmünchen das deutlich ambitioniertere und auch strukturiertere Spiel als der ambitionierte Gegner, der den Vizemeister-Titel anstrebt. Sarah Lackner hatte schon nach drei Minuten eine gute Chance, Sturm wirkte vom forschen Linzer Auftritt überrascht. In der 17. Minute aber fing Uka einen zu kurzen Abschlag ab und verwertete sofort zum 1:0 für Sturm, wenig später nahm Frieser einen langen Ball von Sturm-Goalie Kristler auf und überhob Kleinmünchen-Keeperin Mitterbauer zum 2:0 (21.). Mit diesem Doppelschlag war das Spiel im Grunde entschieden. „Nach der Pause haben wir neue Formationen im Aufbau probiert, das war auch ganz gut“, so Trainer Hofer. Tatsächlich fiel Sturm auch weiterhin nicht viel ein, ein erneuter Weitschuss sorgte etwas aus heiterem Himmel für das 3:0 (66.), ehe in der Schlussphase auch noch das 4:0 (84.) fiel.

Positiv ist das Kampfmannschafts-Comeback von Katharina Meßthaler nach über einem Jahr Pause nach einem Kreuzbandriss zu vermerken.

Union Kleinmünchen – SK Sturm Graz 0:4 (0:2)
Samstag, 20. April 2019, Linz, 110 Zuseher, SR Marina Aufschnaiter

Tore:
0:1 Modesta Uka (17.)
0:2 Jessica Frieser (21.)
0:3 Jessica Frieser (66.)
0:4 Julia Wagner (83.)

Union Kleinmünchen: T. Mitterbauer – C. Pesendorfer, M. Sterrer (73. A. Wiesinger), K. Rektenwald, S. Mair (HZ. J. Hauhart), L. Elshani, V. Strasser (80. K. Meßthaler), A. Zeilinger, S. Bauer, S. Lackner, M. Mares
Trainer: Gerald Reindl

SK Sturm Graz: A. Kristler – J. Magerl – E. Cancienne – J. Frieser – P. Roth (68. I. Wurzinger) – J. Mak – S. Grossgasteiger (83. J. Wagner) – Y. Weilharter – C. Degen – M. Uka (75. K. Dorn) – J. Starchl; V. Gritzner
Trainer: Christian Lang